Die Ziegeleien
von Heute sind große, umweltfreundliche Fabriken. Es ist
jedoch wenig bekannt, dass es sich hierbei um Hochtechnologie
Werke handelt.
So sehen die unterschiedlichen Schritte zur Herstellung eines
Tonziegels aus.
Tongewinnung
Der zur Ziegelherstellung benötigte Ton wird über
Tage abgebaut. Nicht jeder Ton hat die gleichen Eigenschaften.
In der
Produktionsvorbereitung werden häufig verschiedene
Tonsorten gemischt.
Vom Ton zum “grünen Ziegel”
Der ausgewählte Ton wird gemahlen, gewalzt und verknetet.
Dann
wird dem Ton Wasser zugesetzt, um ihn formen zu können.
Ein Großteil
der Luft wird unter Vakuum herausgesaugt. Ein vorgeformter
Tonstrang kommt aus dem Extruder.
Dieser wird in Scheiben geschnitten und je nach herzustellendem
Modell in Form gepresst.
Der vorgeformte
oder “grüne Ziegel” ist voller Wasser
und kommt in den Trockenbereich.
Hier
wird der Feuchtigkeitsgehalt auf 3% reduziert.
Trocknen und Brennen
Nach dem Trocknen werden die Ziegel einzeln in eigene
Trägerkassetten gelegt, auf Wägelchen geladen
und in den Ofen geschoben.
Die Ziegel
werden bei einer Temperatur von über 1000°C gebrannt.
Qualitätskontrolle und Lagerung
Nach dem Brennen
werden die Ziegel von den Trägerkassetten genommen,
einer optischen und akustischen Kontrolle unterzogen und
in den Palettierungsbereich gebracht.
olgt vollautomatisch (Bündelung,
Verpackung in Schrumpffoliehauben).
Die Mitarbeiter der Qualitätssicherung
führen regelmäßig Stichprobenkontrollen
durch. Sobald die Produktion von den QS Mitarbeitern abgenommen
wurde, kommen die Produkte in den Verkauf.