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Kurze Geschichte des Tonziegels
 
Hier ein paar wichtige historische Daten in der Geschichte des Tonziegels.
 
3000 Jahre vor Christus : Die Römer lassen sich von den chinesischen Bambusdächern inspirieren. Durch ihre konische Form blockieren sie, wenn man sie zusammenschiebt. Danach erfinden sie die Mönch-/Nonneziegel, den ältesten Ziegel, der aus einem flachen Teil, der „Tegula“ und einem runden Teil, dem „Imbrix“ besteht.
 
Fünftes Jahrhundert: Entwicklung der Flachziegel aus Ton. Lehnt sich an Glimmersandstein und Schiefer an, ist aber besser für steile Dächer geeignet.
Wasserdichtigkeit wird erreicht, in dem eine Reihe von Ziegeln die andere je nach Dachneigung mehr oder weniger stark überlappt.
 
1840 : Die Gebrüder GILDARDONI erfinden den Falzziegel in Altkirch/Haut-Rhin. Das Prinzip besteht darin, mehr Oberfläche zu gewinnen, indem die große Überlappung, die dafür sorgt, dass bei Flachziegeln und Mönch-/Nonneziegeln keine Feuchtigkeit eindringt, durch ineinandergreifende Falzen ersetzt wird. Diese Ziegel werden in einer Strangmaschine produziert und heißen deshalb auch Strangfalzziegel. Der von den Gebrüdern Gilardoni entwickelte Ziegel war groß und rechteckig (15 Stück pro m2)
 
1848 : LARTIGUE und DUMAS kombinieren den Falzziegel mit dem traditionellen Mönch-/Nonneziegel.
Das ist die Geburtsstunde des römischen Ziegels. Schnell folgen andere Hersteller diesem Weg mit dem Meridionale Ziegel mit etwas weniger stark ausgeprägten Wölbung und umgekehrtem Falz.
 
1875 : ROYAUX und BEGHIN stellen den ersten kleinformatigen Falzziegel her (20 Stück pro m2).
Gedanke wird auch in Südfrankreich verfolgt.
 
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